Aktuelle Ländernachrichten Juni 2017

Ägypten - Verschärfte Überprüfung der ordnungsgemäßen Ursprungskennzeichnung

Nach Informationen der Wirtschaftskammer Österreich wurden die Zollkontrollen in Ägypten in Bezug auf die Warenkennzeichnung verschärft. Daher empfiehlt sie Unternehmen genau auf die Importvorschriften in Ägypten, insbesondere auf die Ursprungskennzeichnung zu achten. Weitere Informationen unter http://www.wko.at


Indien bietet Chancen für Investoren

Laut Daten des indischen Statistikamtes boomt die Wirtschaft des Subkontinents. Die weitere Öffnung von Sektoren für ausländische Direktinvestitionen, die Änderung des Insolvenzrechts und vor allem die Einführung der landesweiten einheitlichen Waren- und Dienstleistungssteuer sind wichtige Schritte in die richtige Richtung, um das Potenzial der indischen Wirtschaft zu heben.
Der Maschinenbau Indiens weist einen technischen Rückstand auf. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind gering. Einfache Maschinenbauerzeugnisse produziert das Land selbst. Insbesondere exportorientierte Betriebe benötigen hochwertige und präzise Maschinen „Made in Germany“. Vor allem Antriebstechnik, Textilmaschinen, Werkzeugmaschinen und Fördertechnik wird aus Deutschland eingeführt.
Weiterführende Informationen zu Indiens Wirtschaft, zu den Themen Infrastruktur, Maschinen- und Kraftfahrzeugbau, Steuerrecht und Zoll finden Sie in der Publikation „Im Fokus – Indien bietet Chancen für Investoren“ von Germany Trade & Invest (GTAI). Diese steht Ihnen nach einer kostenfreien Anmeldung zum Download zur Verfügung.

In Mumbai steht Ihnen gerne unser Repräsentant Herr Anupam Chaturvedi vor Ort für allgemeine Informationen zum Land und dortigen Markt zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne bei der Durchführung Ihrer Exportgeschäfte!

Vereinigte Arabische Emirate - Legalisierungsverfahren für Handelsdokumente geändert

Nach Informationen von Germany Trade & Invest (GTAI) hat sich das Verfahren für die Legalisierung von Dokumenten für die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) geändert. Seit dem 1. April muss zunächst eine Registrierung und Bezahlung der Gebühren über die Webseite des Ministry of Foreign Affairs & International Cooperation (MoFA) erfolgen.
Weitere Informationen zum geänderten Ablauf finden Sie unter www.gtai.de.

VR China - China Development Bank und DZ BANK vereinbaren strategische Kooperation

Die China Development Bank (CDB), die größte staatliche Förder-bank der Volksrepublik China, und die DZ BANK haben eine strategische Kooperation vereinbart. Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten Zheng Zhijie, Präsident der CDB, und Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender der DZ BANK, in Gegenwart von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Premierminister Li Keqiang in Berlin.

Begleitung des deutschen Mittelstandes nach China steht im Fokus
Die Zusammenarbeit dient insbesondere der Stärkung deutscher Investitionen in China und umgekehrt chinesischer Investitionen in Deutschland. Die Vereinbarung umfasst damit wichtige Kooperationsfelder, die auch für Ihre Firmenkunden von Interesse sein können:
Vereinfachte Finanzierung deutscher Unternehmen in China (auch in lokaler Währung)
Handelsfinanzierungen und ECA-gedeckte Exportfinanzierungen
Neben unserer Repräsentanz in Peking verfügen wir nunmehr über einen Marktzugang in alle Provinzen Chinas über die dort vertretenen CDB-Niederlassungen.

China ist mittlerweile der größte deutsche Handelspartner
„Die strategische Kooperation von CDB und DZ BANK wird dazu beitragen, die Wirtschaftsbeziehungen weiter zu intensivieren. Insbesondere für viele mittelständische Firmenkunden ist China, als mittlerweile größter deutscher Handelspartner, ein wichtiger Markt. Ihnen können wir durch die Zusammenarbeit mit der CDB noch besser den Weg dorthin ebnen“, sagt Wolfgang Kirsch, Vorstandsvorsitzender der DZ BANK.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne bei der Durchführung Ihrer Exportgeschäfte!


Aktuelle Informationen

Neue Erklärung zur Korruptionsprävention

Die Bundesrepublik Deutschland übernimmt keine Hermes-deckungen für Exportgeschäfte oder Darlehensverträge, die durch strafbare Handlungen wie z.B. Korruption zustande gekommen sind.
Unternehmen und Banken müssen, um dies zu gewährleisten, zusammen mit dem Deckungsantrag eine Erklärung zur Korrup-tionsprävention abgeben. Darin erklären sie, dass das zur Deckung beantragte Geschäft nicht mit strafbaren Handlungen im Zusam-menhang steht. Ab sofort stehen für Exporteure und Banken getrennte Erklärungen zur Korruptionsprävention bereit, die sich jedoch inhaltlich nicht unterscheiden.
Die Angaben zu Anklagen sowie strafrechtlichen und nicht-strafrechtlichen Sanktionen sowie Ermittlungsverfahren und Sperrlisten wurden um zwei Punkte ergänzt. Zum einen werden staatsanwaltschaftliche Ermittlungen im Zusammenhang mit Korruption abgefragt. Zum anderen haben die potenziellen Deckungsnehmer anzugeben, ob das Unternehmen auf einer Sperrliste einer internationalen Finanzorganisation steht. Zudem umfasst die Erklärung nun zusätzlich zum Straftatbestand der Bestechung auch den Bereich der Bestechlichkeit (Punkt 2).

Diese und weitere Änderungen entnehmen Sie bitte der aktualisierten Erklärung zur Korruptionsprävention im Rahmen der Exportkreditgarantien, die Sie unter www.agaportal.de > Infocenter > Downloads finden.

Nutzen von Hermesdeckungen für ausländische Kunden

Hermesdeckungen helfen deutschen Exporteuren, sich gegen die Risiken eines Forderungsausfalls abzusichern. Dies ist weitgehend bekannt. Doch welche Vorteile bieten sie ausländischen Kunden?
Auf der neu gestalteten AGA-Internetseite widmet sich ein eigenes Kapitel dem Nutzen von Hermesdeckungen aus der Sicht des ausländischen Kunden. Ausländischen Bestellern werden unter der Überschrift „Your way to buy Made in Germany“ die Vorteile einer Bundesdeckung einfach und anschaulich dargestellt. Die stark nutzerorientiert angelegte Seite beschreibt die Funktionsweise der Hermesdeckungen und zeigt u.a., welche Informationen für eine Deckung erforderlich sind und erläutert den Prozess der Antrag-stellung. Hinweise auf die umfassenden Beratungsmöglichkeiten sowie Kontaktdaten der Hermes-Experten runden das Angebot ab.

Ab sofort stehen alle wichtigen Informationen für ausländische Kunden online zur Verfügung – und zwar auf Englisch, Spanisch und seit neuestem auch auf Russisch. Die entsprechenden Broschüren finden Sie weiter unten auf der Seite www.agaportal.de/foreign-customers.

Mittelstand im Mittelpunkt Frühjahr 2017

Der Brexit, die wenig außenhandelsfreundliche Politik der neuen Regierung in den Vereinigten Staaten oder die immer noch andauernde Schwäche vieler Schwellenländer können den mittelständischen Unternehmen die gute Laune nicht vermiesen. Seit dem Start unserer Umfrage vor 22 Jahren haben die mittelständischen Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage so gut wie nie zuvor bewertet. Auch der Blick in die nähere Zukunft hat sich im Vergleich zum Herbst vergangenen Jahres deutlich aufgehellt. So optimistisch präsentierte sich der deutsche Mittelstand seit immerhin drei Jahren nicht mehr.
Dabei verschließen sich die Mittelständler keineswegs den großen langfristigen Herausforderungen, die auf sie zukommen werden. Vor allem die Digitalisierung und der Fachkräftemangel sind Themen, mit denen sie sich in den nächsten Jahren intensiv auseinandersetzen müssen.

Auslandsaktivität legt weiter zu – Kaum Sorgen über mögliche US-Abschottung

Das Auslandsengagement der deutschen Mittelständler hatte nach einer kurzen Verschnaufpause bereits im Herbst wieder zugelegt. Im Frühjahr ging es weiter aufwärts: 56,1 Prozent der Unternehmen sind im Ausland engagiert, so viele wie seit Herbst 2015 nicht mehr. Während der deutsche Außenhandel insgesamt zuletzt eine relativ geringe Dynamik an den Tag legte, hat sich der Handel mit den Ländern der Europäischen Union überdurchschnittlich entwickelt. Da diese zu den bevorzugten internationalen Handelspartnern des Mittelstands zählen, profitierten die mittelständischen Unternehmen von dieser Entwicklung in besonderem Maße.
Von der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten zeigen sich die Mittelständler dagegen weitgehend unbeeindruckt. Die USA sind zwar wichtigstes Exportziel der deutschen Wirtschaft, allerdings unterhalten fast drei Viertel der Befragten keine Geschäftsbeziehungen dorthin. Eine mögliche Abschottung des US-Marktes würde sie deshalb relativ wenig treffen. Gleichwohl bereiten möglicherweise zunehmende bürokratische Hemmnisse im Handel mit den USA immerhin fast einem Fünftel der Befragten Sorgen.
„Die Mittelständler lassen sich ihre gute Laune auch von negativen geopolitischen Entwicklungen nicht verderben. Vielmehr nutzen sie konsequent die Chancen, die sich vor allem aus der wieder anziehenden Nachfrage der europäischen Nachbarn ergeben“, erläutert Stefan Zeidler, Firmenkundenvorstand der DZ BANK für die Regionen Baden-Württemberg, Bayern und Mitte.

Aber lesen Sie selbst die Ergebnisse unserer aktuellen Mittelstandsumfrage, die zum sechsten Mal vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und der DZ BANK AG gemeinsam erstellt wurde.


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