Aktuelle Ländernachrichten März 2017

VR China - Wirtschaftsstrukturen im Wandel

Für alle Exporteure, die am Anfang ihrer Geschäftskontakte nach China stehen oder ihre bestehenden Verbindungen ausweiten möchten, gibt es eine aktuelle Broschüre von Germany Trade & Invest (gtai): 'Chinas Regionalcluster, Wirtschaftsstrukturen im Wandel'. Es werden die wirtschaftsstärksten Regionen mit ihren Hauptbranchen, Hintergründe zu Konsumtrends und Verbrauchergruppen, neu geplante Transportrouten und Wirtschaftszentren in den westlichen Provinzen Chinas betrachtet.

Gerne unterstützen wir Sie über unsere Repräsentanz in Beijing bei Ihren Geschäften in China.

 

 

Mexico - die wichtigsten Fakten zum Handelsstreit mit den USA

'Spätestens seitdem der neue US-Präsident Donald Trump im Amt ist, schwelt der Streit zwischen den USA und Mexiko. Neben dem Bau einer Grenzmauer geht es vor allem um die Einschränkung des Freihandels zwischen den beiden Ländern.' Die Analyse von Germany Trade & Invest zeigt, 'welche Handlungsmöglichkeiten der neue Präsident hat, welche Rolle Nafta und WTO spielen und welche Konsequenzen die beiden Länder im Fall von neuen Handelsbarrieren erwarten'.

 

 

Peru - Wirtschaftsausblick

In Lateinamerika wird Peru in 2017 die stärkste Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts aufweisen. Die aktuelle Prognose liegt bei 4,3%. Die peruanische Regierung plant in das Straßen- und Schienennetz zu investieren. Weitere Investitionen sind im Bergbau geplant. Ausgewählte Großprojekte und weitere Informationen zum 'Wirtschaftsausblick Winter 2016/2017 Peru' finden Sie auf www.gtai.de.

 

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne bei Ihren Geschäften in Südamerika.

 

 

Zahlungsbedingungen bei Lieferungen nach Tunesien

Gemäß Informationen der Deutsch-Tunesischen Industrie und Handelskammer 'muss die Zahlungsweise im Kaufvertrag verbindlich vereinbart sein, damit der Importeur bei seiner Bank eine Auslandszahlung anweisen kann. Die Hausbank des tunesischen Importeurs kann dann bei der tunesischen Zentralbank die Genehmigung für die Auslandsüberweisung ('certificat d’importation') beantragen.

 

Üblich und problemlos möglich sind demnach: Rechnungsbegleichung bei Ankunft der Ware in Tunesien (Bestätigung der Ankunft der Waren durch das Zollamt auf der ProForma - Rechnung) oder Dokumenteninkasso (Cash against Documents) sowie Akkreditiv. Die entsprechende Grundlage bildet ein Rundschreiben der tunesischen Zentralbank (Circulaire aux intermédiaires agréé N° 94-14 du 14 septembre 1994).

 

Vorkasse ist im Geschäftsverkehr mit Tunesien nur eingeschränkt möglich. Diese Zahlungsmöglichkeit lässt das tunesische Recht nur unter Auflagen zu. Hintergrund dieser Regelung ist die nicht vollständige Konvertibilität der tunesischen Währung.

Demnach haben tunesische Unternehmen die Möglichkeit, eine (Teil)- Bezahlung per Vorkasse bei der tunesischen Zentralbank zu beantragen. Dieser Antrag muss jedoch vor der endgültigen Bestellung der Ware erfolgen. Diese Zahlungsmöglichkeit ist laut tunesischem Recht nur nach einem Genehmigungsprozess unter folgenden Voraussetzungen möglich:

1.           der tunesische Kunde bestellt / importiert die Ware ausschließlich zum eigenen Gebrauch

2.           der ausländische Exporteur stellt eine Bankgarantie in Höhe der Anzahlung

 

Dem Antrag sind die notwendigen Dokumente beizufügen. Über weitere dafür von der Zentralbank geforderte Dokumente sowie zu Dauer und Ausgang eines solchen Verfahrens ebenso wie zum Vorgehen bei der Freigabe der Bankgarantie' kann die Deutsch-Tunesische Industrie und Handelskammer keine belastbare Aussage tätigen.

Sicherste Zahlungsmöglichkeit im Geschäftsverkehr mit Tunesien ist daher das Akkreditiv.

 

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne bei der Durchführung Ihrer Exportgeschäfte!

 

 

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